Am Ende fehlt die Kraft und das nötige Glück


A. Barwinski / Fotos: C. Barwinski - 02.07.2026

Am Freitag machten sich die Mädels der A-Jugend weiblich bei sommerlichen Temperaturen auf den Weg nach Remscheid zur deutschen Meisterschaft. Nach langem Hin und Her konnte, durch Initiative der IGR, eine Meisterschaft auf die Beine gestellt werden. Vielen Dank nochmal hierfür an die IGR. Anders als üblich bei einer Deutschen Meisterschaft, meldeten nur 3 Mannschaften ihre Teilnahme an und so wurde aus einem 2-Tages-Turnier ein 1-Tages-Turnier.

 

Im Hotel angekommen, gab es ein gemeinsames Abendessen der Mannschaft mit den mitgereisten Eltern, ehe sich die Mädels in Ihre Zimmer verabschiedeten und sich auf den kommenden Tag vorbereiteten.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Samstag, ging es dann los in die Halle und die Vorbereitungen auf das Turnier starteten.

 

1.⁠ ⁠Spiel gegen Remscheid - Die Mannschaft überzeugt

Mit dem Vorteil, dass Remscheid bereits ein Spiel in den Beinen hat, starteten wir in unser erstes Spiel des Tages.

Von Anfang an ließen die Mädels keine Zweifel aufkommen, wer hier als Sieger von der Platte geht. Die Mannschaft stand hinten sicher und arbeitete stetig nach vorn. Es fehlte aber noch die nötige Konsequenz vorm Tor. So dauerte es bis zur Mitte der ersten Halbzeit, bis Finja das erlösende 1:0 vollendete. Den Rest der ersten Halbzeit änderte sich nichts mehr, ein weiters Tor sollte nicht fallen.

In der zweiten Halbzeit, zeigte sich das selbe Bild, nur diesmal waren wir konsequenter im Torabschluss. Emilia und 2x Finja brachten uns mit einer komfortablen 4:0 Führung in Front.

Dies wurde genutzt, um allen Spielerinnen Spielzeit zu geben. Durch eine Unachtsamkeit in der Verteidigung gelang Remscheid zwar noch der 4:1 Anschluss, aber Finja stellt kurz vor Schluss den 4 Tore Vorsprung wieder her.

Auftakt geglückt !

 

2.⁠ ⁠Spiel gegen die TuS aus Düsseldorf - wieder auf den Boden geholt

Gleich im Anschluss mussten wir dieses Mal zum Doppelspiel ran. Unsere Gegnerinnen im zweiten Spiel aus Düsseldorf zeigten schnell, wo das Spiel hingeht. Wir haben keine wirkliche Zuordnung gefunden und liefen über weite Strecken den Mädels der TUS hinterher. Nur vereinzelt konnten wir für Entlastung sorgen, aber meist waren es Einzelaktionen Richtung Düsseldorfer Tor, die nicht von Erfolg gekrönt waren. So ging es mit einem 0:3 in die Halbzeit

Zur 2. Halbzeit stellten wir dann taktisch um, was eine deutlich stabilere Abwehr zur Folge hatte und die TuS vor größere Probleme stellte, als in der ersten Halbzeit. So ergaben sich auch mehr Möglichkeiten für uns im Spiel nach vorne, aber leider wurden die sich bietenden Chancen entweder vergeben oder durch die Düsseldorfer Torhüterin vereitelt. Die langsam schwindenden Kräfte nutzte die TuS zu noch zwei weiteren Treffern zum 0:5 Endstand.

 

3.⁠ ⁠Spiel wieder gegen die IGR Remscheid

Nun hieß es mit der IGR um den freien Platz im Finale zu kämpfen. Im 3. Spiel(!!) in Folge, merkte man unseren Mädels den kräftezehrenden Spielmodus und die Temperaturen von Anfang an an. Das Tempo war nicht mehr so wie in den ersten beiden Spielen. Trotz alledem konnten die Mädels das Spiel lange offen gestalten. Beide Mannschaften standen hinten sicher und ließen nicht viel zu. Aber Mitte der ersten Halbzeit wurde die IGR stärker und nutzte zwei Unachtsamkeiten für eine 2:0 Führung, ehe Finja kurz vor der Halbzeit mit dem 2:1 Anschluss wieder für Hoffnung sorgte. So ging es auch in die Halbzeit.

In der 2. Halbzeit war die Devise klar. Auch wenn die Mädels kräftemäßig am Limit waren, nochmal alles in die Waagschale zu werfen. Und das taten sie auch. Wir erarbeiteten uns mehrere gute Chancen und erhielten auch noch einen Penalty, der Ausgleich wollte aber einfach nicht mehr gelingen. Als wir in der Schlussphase dann alles nach vorne warfen, machte die IGR dann mit dem 3:1 den Deckel drauf.

 

Am Ende steht ein 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft, wo bei einem anderen Turniermodus vielleicht mehr drin gewesen wäre.

 

Wir gratulieren der TuS zur deutschen Meisterschaft und hoffen auf eine Wiederholung im nächstem Jahr. Dann hoffentlich auch mit mehr Mannschaften.

 

Nach der ersten Saison der U17w in dieser Zusammenstellung, lässt sich festhalten: Ich bin sehr stolz auf jede einzelne Spielerin, Jede hat sich im Laufe der Saison weiterentwickelt. Obwohl die Mädels aus Gera, Leipzig und Darmstadt kommen, ist die Mannschaft in dieser Spielzeit zu einem tollen Team zusammengewachsen. Es macht viel Lust auf die nächste Saison, in dieser Zusammenstellung und vielleicht noch der ein oder anderen Verstärkung, erneut anzugreifen.