A. Barwinski / Fotos: C. Barwinski - 21.12.2025
Kurzfristig durch Krankheit und logistische Probleme ersatzgeschwächt, mit nur einer Ersatzspielerin, reisten die U17w-Damen am Sonntag früh nach Marl.
Dort wartete im ersten Spiel die IGR Remscheid. Auf einen spielstarken Gegner eingestellt, legten die Mädels gut los. Sie erarbeiteten sich Chancen und standen sicher in der Verteidigung. Die große Chance zur Führung bot sich durch einen Penalty, doch Hannah scheiterte an der Lattenunterkante. In der Folge zeigte sich ein recht ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, bis die IGR eine kleine Unachtsamkeit in der Geraer Defensive eiskalt bestrafte. Davon unbeeindruckt spielten die Mädels weiter mit und zeigten auf dem Feld, dass sie sich langsam alle aufeinander einspielen. Kurz vor Schluss der ersten Halbzeit erhöhte die IGR jedoch auf 2:0. Wieder war es eine ungenaue Zuordnung, die zur Unordnung im Strafraum führte, sodass die IGR innerhalb von Sekunden dreimal auf das Geraer Tor schießen konnte. Zweimal konnte Lara den Schuss abwehren, war aber beim dritten Versuch machtlos. So ging es mit einem 0:2 in die Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit wurden zwar die Seiten gewechselt, das Spiel blieb aber dasselbe. Über weite Strecken ausgeglichen, mit Chancen auf beiden Seiten, nutzte nur die IGR eine weitere Möglichkeit zum Torerfolg, sodass das Spiel mit 0:3 endete. Die Mädels hätten sich mehr verdient, nutzten aber ihre Chancen nicht.
Im zweiten Spiel gegen die zweite Vertretung vom Team Holland wollten wir es besser machen. Und das war auf dem Feld auch sofort zu spüren. Die Mädels zeigten gleich, wer hier als Sieger vom Feld gehen wollte. So dauerte es nur Sekunden, bis sich Amina die erste Chance des Spiels bot. Frei vor dem Tor nach Zuspiel von Hannah traf sie den Ball jedoch nicht richtig und vergab die frühe Führung. Aber die Richtung des Spiels war vorgegeben. Gera arbeitete weiter geschlossen und so war es Emilia, die das 1:0 mit einem schönen Schuss aus der linken Halbposition in den rechten Winkel erzielte. Kurze Zeit später war es Finja, die nach einem schönen Pass freigespielt allein vor dem Tor auf 2:0 erhöhte.
Direkt darauf konnte Holland jedoch auf 2:1 verkürzen. Eine Hereingabe von außen fälschte Emilia unglücklich ins eigene Tor ab. So ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeit.
Mit dem Willen, schnell für klare Verhältnisse zu sorgen, ging es in die zweite Halbzeit. Und die Mädels setzten ihren Willen durch: Es dauerte keine Minute, bis erneut Finja das 3:1 erzielte. In der Folge merkte man den Spielerinnen jedoch immer mehr die aufgrund der wenigen Wechselmöglichkeiten schwindenden Kräfte an. So verkürzte das Team Holland per Penalty auf 3:2 und drückte anschließend auf den Ausgleich. Die ins Tor gerückte Melena bekam ordentlich zu tun und zeigte, dass auch sie ein guter Rückhalt für die Mannschaft ist.
Am Ende stemmte sich die Mannschaft geschlossen gegen den Ausgleich und ging überglücklich mit einem 3:2-Sieg vom Feld.
Als Fazit dieses Spieltags lässt sich festhalten: Die Mannschaft wächst immer mehr zusammen und zeigt das mit guten Leistungen und vor allem mit einem Miteinander und Füreinander-Kämpfen auf dem Feld. Weiter so, Mädels!
