K. Puth - 07.05.2026
Am 2.5. stand für die D- Jugend der zweite Spieltag in der Friendsleague an. In 4 Spielen galt es Tabellenplatz 2 zu verteidigen. Doch leider erwischte die Mannschaft einen schwarzen Tag.
Gleich im Auftaktspiel gegen den RHC Aufbau Böhlitz Ehrenberg gab es 3 Verletzte, was die Moral stark schwächte. Ein hart umkämpftes 1:1 lies jedoch die Hoffnung keimen, dass man sich in den folgenden Spielen noch steigern kann.
Im folgenden Spiel traf man auf den SV Allstedt. Chancen gab es auf beiden Seiten, aber bis zur Halbzeit blieb die Partie ausgeglichen und torlos. In der zweiten Halbzeit drehte Allstedt dann auf und traf gleich zweimal zum 0:2 Endstand.
Nach einer kurzen Mittagspause wartete mit der RSG Berlin der nächste Gegner. Und hier entwickelte sich ein regelrechter Krimi. Gera ging zunächst in Führung durch Arthur und hielt diese bis zur Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit drehte Berlin dann auf und schoss in kurzer Zeit 4 Tore, doch Gera gab sich nicht auf und konterte. Jannik, Artur und Oskar sorgten für drei weitere Tore und schlossen somit auf zum 4:4. Doch auch Berlin lies nicht locker und erhöhte kurz darauf auf 4:5. Gera versuchte alles um wenigstens noch den Ausgleich zu erzielen, am Ende blieb es jedoch bei 4:5 für die RSG Berlin.
Im letzten Spiel des Tages musste Gera noch gegen den RSC Chemnitz antreten. Leider konnte aus dem vorherigen Spiel kein Schwung mitgenommen werden- Chemnitz war deutlich überlegen, ging mit 3 Treffern zeitig in Führung und ließ auch nicht nach. Gera fand auf der Gegenseite wenig Mittel um den Gegner unter Druck zu setzen. Charly setze mit einem Doppelpack zwar ein paar Akzente, aber für den 2:5 Endstand war es insgesamt leider zu wenig.
Am Ende blieb die bittere Erkenntnis, dass an dem Tag für die Mannschaft nicht viel ging. Schwindende Kräfte, halbherzige Verteidigung, wenig Zusammenspiel und fehlende Torausbeute vorne sorgten am Ende dafür dass man auf den letzten Tabellenplatz abstürzte.
Doch auch Verlieren will gelernt sein und da bewiesen die Kinder, dass sie sich zu keinem Zeitpunkt aufgeben. Eine Einstellung, die bei den noch anstehenden Aufgaben sicher wichtig werden wird.
Die überwiegende Meinung der Kinder in der Auswertung war - das Spielen hat uns Spaß gemacht.
Und auch wenn das Trainerteam viele Baustellen erkannte, lernt man aus Niederlagen bekanntlich mehr als aus manchen Siegen. Insofern gilt es nun also den Spaß zu behalten und an den Baustellen weiter zu arbeiten, um noch den einen oder anderen Sieg ein zu fahren.
