A. Barwinski / Fotos: C. Barwinski - 24.02.2026
Mit nur fünf Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen trat die U17w zum vorletzten Spieltag in Marl an, um den zweiten Tabellenplatz gegen beide Hülser Mannschaften zu festigen.
Im ersten Spiel gegen Hüls 1, die mit nur drei Feldspielerinnen und Unterstützung vom Team Holland antraten, taten sich die Mädels von Anfang an sehr schwer. Es wollte sich kein richtiges Zusammenspiel entwickeln. So schafften es die Hülserinnen, mit 1:0 in Führung zu gehen. Nach einem Lauf hinter das Geraer Tor wurde Lara im Tor so unglücklich angeschossen, dass sie den Ball ins eigene Tor lenkte.
Zwar gelang Finja fast im Gegenzug der 1:1-Ausgleich, aber am Spiel änderte sich zunächst wenig. Vieles war Stückwerk oder Einzelaktionen, Blöcke wurden nicht gestellt – daher blieb die Partie zäh.
Den Willen konnte man den Mädels jedoch nicht absprechen, und so erhöhte Finja auf 2:1 für Gera. Mittlerweile waren wir auch das deutlich bessere Team, schafften es jedoch nicht, dies in eine höhere Führung umzusetzen. So kam es, dass durch fehlende Zuordnung in der Abwehr kurz vor der Pause das 2:2 fiel. Das wollten die Mädels aber nicht auf sich sitzen lassen: Wieder war es Finja, die quasi mit dem Pausenpfiff die Geraer Führung wiederherstellte.
Mit dem klaren Ziel, den Sack zuzumachen, ging es in die zweite Halbzeit – und dem Willen folgten nun auch Taten. Die Mannschaft bekam das Spiel besser in den Griff, und das Zusammenspiel sah deutlich strukturierter aus.
In der Folge erhöhte Finja auf 4:2 und damit erstmals auf eine Zwei-Tore-Führung. Den Hülserinnen merkte man nun die schwindenden Kräfte an, sie blieben jedoch weiterhin gefährlich. So führte ein Fernschuss zum erneuten Anschluss zum 4:3. Die Geraerinnen ließen sich davon jedoch nicht mehr beeindrucken, und Emilia machte mit dem 5:3 den Deckel drauf. Den Schlusspunkt setzte schließlich Finja mit dem 6:3.
Am Ende war es eine schwierige und zähe Partie, aber die Mädels haben gezeigt, dass sie auch damit umgehen können.
Im zweiten Spiel gegen Hüls 2 wurde es – wie im Hinspiel – eine sehr einseitige Partie. Gera dominierte das Spiel nach Belieben, und am Ende stand ein 11:1 auf der Anzeigetafel.
Die Tore erzielten Finja (5), Emilia (1), Emma (2) und Amina (3).
Unterm Strich wurden die Pflichtaufgaben erfüllt. Gleichzeitig wurde aber auch aufgezeigt, wo noch Nachholbedarf besteht. Daran gilt es bis zum letzten Spieltag im Mai zu arbeiten.
