A. Barwinski / Fotos: C. Barwinski - 24.02.2024
Durch eine Spielplanverschiebung ging es in Remscheid für die U17-Mädels diesmal schon zur unchristlichen Zeit um 9 Uhr los.
Erster Gegner an diesem Sonntag war die IGR Remscheid. Die Remscheiderinnen traten diesmal mit einer sehr jungen Mannschaft an, waren dennoch nicht zu unterschätzen. So begann auch das Spiel mit einem gegenseitigen Abtasten, doch Gera übernahm mehr und mehr das Zepter. Das daraus resultierende 1:0 durch Finja brachte zusätzliche Sicherheit, und Gera erhöhte zur Mitte der ersten Halbzeit – erneut durch Finja – auf 2:0. Remscheid gelang jedoch noch vor der Pause der 2:1-Anschlusstreffer. Somit hieß es für die zweite Halbzeit: Konzentration hochhalten und schnell für die Entscheidung sorgen. Das setzten die Mädels sehr gut um. Gera stand hinten sicher, und Finja schraubte den Spielstand mit ihren Treffern drei und vier weiter nach oben. Zwar gelang Remscheid noch der 4:2-Anschluss, gefährdete den Geraer Sieg jedoch nicht mehr.
Im zweiten Spiel wartete der Tabellenführer aus Düsseldorf auf die Mädels. Ungewohnt begann die Partie allerdings mit einem Geburtstagsständchen der tollen Geraer Fans für Amina.
Im Spiel angekommen, zeigten die Spielerinnen von Beginn an eine hochkonzentrierte und kämpferisch überzeugende Leistung. Den Düsseldorferinnen fiel wenig ein, um die Geraer Abwehr zu knacken, und Gera setzte immer wieder einzelne Angriffsnadelstiche. Einen davon nutzte Finja zur etwas überraschenden Geraer Führung. Am Spielverlauf änderte sich jedoch wenig: Gera stand gut in der Verteidigung, und wenn Düsseldorf einmal durchkam, war Lara auf ihrem Posten. Dann wurde es erneut laut in der Halle – wieder war es Finja, die mit einem Schuss von der Mittellinie die Düsseldorfer Torhüterin überwand. Allerdings verwehrte der Schiedsrichter dem Team hier den klaren Treffer. So ging es mit einer 1:0-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel merkte man den Geraer Spielerinnen die schwindenden Kräfte an. Sie bäumten sich, so lange sie konnten, gegen die immer stärker werdenden Düsseldorferinnen auf. Allerdings drehte die TuS das Spiel und konnte auf 4:1 davonziehen. Emilia markierte kurz vor Schluss noch den 4:2-Endstand. Trotz des Ergebnisses war es eine super Leistung der Mädels, und mit etwas mehr Glück wäre auch mehr drin gewesen.
Im dritten und letzten Spiel des Tages gegen Holland II wurde kräftig rotiert und allen Spielerinnen so viel Spielzeit wie möglich gegeben. Zwar begann die Partie durch die Wechsel etwas zäh, und Gera geriet durch einen Abstimmungsfehler mit 0:1 in Rückstand, doch die RSC-Spielerinnen ließen keinen Zweifel daran, wer hier als Sieger von der Platte gehen würde. Am Ende stand es nach einer einseitigen Partie 9:1. Fünf Tore steuerte Finja bei, Emilia war zweimal erfolgreich, und jeweils einmal trafen Hannah und Amina.
Am Ende des Tages steht Platz 2 in der Tabelle zu Buche – und die Erkenntnis, dass die Entwicklungskurve weiter nach oben zeigt. Weiter so, Mädels!!!
